7 Fragen an

7 Fragen an… Antonia Wiedemann

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Antonia Wiedemann spricht Sikari Begai. (Foto: Beate Kellmann)
Hallo, wer bist du und was machst du eigentlich bei „Anomalia“?

Hey, ich bin Antonia und bin Schauspielerin in München. Aktuell studiere ich Theaterwissenschaft und im Nebenfach Musikwissenschaft  und spreche in „Anomalia“ die Rolle von Sikari Begai.

Du bist Schauspielerin, wie kam es zu diesem Berufswunsch?

Angefangen hat alles im Kleinen Theater in Garmisch-Partenkirchen, wo ich bis heute liebend gerne spiele. Dort durfte ich zum ersten Mal auf die Bühne tapsen und einen großen Teil meiner Kindheit verbringen. Da habe ich dann auch gemerkt, dass das Schauspielen meine Leidenschaft ist und ich das auch in Zukunft weiter tun will. Somit habe ich jede Gelegenheit genutzt Erfahrungen zu sammeln und durfte in vielen schönen anderen Projekten, z.B. „Die Bergretter“, „Aktenzeichen xy“, Kultursommer Gap…, auf Bühnen und vor Kameras spielen. Die Theater-Sucht hat mich wohl gepackt. 😉

Gibt es einen Schauspieler / eine Schauspielerin, mit dem / der du gerne einmal vor der Kamera stehen würdest?

Oh, da gäbe es einige…Lars Eidinger, Jannis Niewöhner und Karoline Herfurth wären wohl welche davon. 

Kommen wir zu deiner Rolle bei „Anomalia“ – du sprichst mit Sikari Begai ein Indianermädchen, das durch ihren unfreiwilligen Übertritt nicht nur mit einer neuen Umgebung klar kommen muss, sondern mit einer komplett anderen Gesellschaftsform und Kultur mit anderen Traditionen und Werten. Glaubst du, sie kann irgendwann komplett von ihrer Heimat und ihrem früheren Leben loslassen?

Nein, das denke ich nicht, aber das soll sie in meinen Augen auch gar nicht. Ihre Heimat ist ja ein wichtiger Teil von ihr. Um andere Kulturen zu schätzen und kennenzulernen ist es nicht nötig seine eigene zu vergessen, solange man offen für Neues bleibt. Natürlich verstehe ich aber vollkommen, wie schwer es für sie sein muss, sich auf einmal in einer komplett veränderten Welt zurechtfinden zu müssen.

Können jüngere / moderne Generationen etwas von Sikari lernen oder sich eventuell in mancherlei Hinsicht ein Beispiel an ihr nehmen?

Ich bewundere sie dafür, wie sie mit dieser radikalen Veränderung zurechtkommt. Sie ist offen für die neue Kultur, denkt dabei aber trotzdem auch an ihre eigene Herkunft. Da können wir uns meiner Meinung nach ein Beispiel daran nehmen, wie sie andere, neue Werte und Traditionen einfach akzeptiert. Gerade in unserer heutigen globalisierten Gesellschaft, wo so viele verschiedene Menschen aus allerlei Ländern aufeinandertreffen. 

Dein Hörspiel-Held aus deiner Kindheit.

Der liebe Potter Harry, gelesen von Rufus Beck… und nicht nur aus meiner Kindheit. 😊

Berühmte letzte Worte…

Applaud my friends, the comedy is over. (Beethoven im Sterbebett)